Flyer «Hababusch muss bleiben!»

Unseren Flyer könnt Ihr euch auch herunterladen (Link folgt alsbald).

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Hababusch muss bleiben!

Seit 1995 betreiben, in wechselnder Konstellation, engagierte junge Menschen das Hababusch-Hostel in der Geleitstraße 4 als alternative, nicht-profitorientierte Begegnungsstätte für Weimars bunte Gäste. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das gemeinschaftlich geführte Projekt zur Privatangelegenheit für den Sohn des Hauseigentümers. Er übernahm alleine die Verwaltung und Geschäftsführung des Hostels. Die Folgen waren die teilweise Verwahrlosung des Gebäudes, der Verlust des guten Rufes und finanzielle Engpässe in der Hostelkasse.

Seit Oktober 2012 versucht die Hausgemeinschaft die Organisation über das Projekt wieder in die Hand zu nehmen. Bedauerlicherweise war das Hostel aufgrund der Vorgeschichte nicht mehr zu retten. Daraufhin entstand im ersten Obergeschoss eine weitere Wohngemeinschaft. Die derzeitige Bewohnerschaft umfasst 17 Menschen; darunter Studierende, Auszubildende, Selbstständige, HandwerkerInnen sowie eine Rentnerin. Von der Gründergeneration inspiriert, und mit neu gewonnenem Elan hat diese Gemeinschaft alles in ihrer Macht stehende getan, um den Zustand des Hauses zu verbessern und die organisatorische Schieflage wieder zu beheben. Dazu hat sie Flohmärkte organisiert, Volksküchen veranstaltet und sich mit einem eigenen Beitrag an der Fête de la Musique beteiligt. Um den Platz vor der Fassade zu gestalten, hat sie sich auch als städtische Landschaftsgärtner versucht.

Alle Versuche, die zur Wiederherstellung des Hababusch als gemeinnützige Institution unternommen wurden, fanden keine Berücksichtigung in der Planung. Als Ausweg aus der Situation sieht der Hauseigentümer nun als einzige Option die umfassende Sanierung des Hauses zu einem renditeträchtigen Hotel- und Kaffeebetrieb. Alle Mieter sollen das Haus nun verlassen!

Hier gegen wehrt sich die Hababusch Hausgemeinschaft. Sie strebt den Kauf des Hauses mithilfe des Mietshäusersyndikats an (siehe: http://www.syndikat.org), um ihre Handlungsfreiheit in der Wiederherstellung und den Ausbau des Hababuschs als gemeinnütziges Projekt zurückzuerlangen. Die Planungen schließen ebenfalls eine ganzheitliche Sanierung des Hauses, inklusive des Erdgeschosses, ein. Das Hababusch soll ein soziales, gemeinschaftliches, offenes Projekt bleiben! Auch eine Stadt wie Weimar, die unter anderen als touristisches Ausflugsziel ihre Einnahmen generiert, braucht eine lebendige, selbstbestimmte Stadtgesellschaft, um nicht zur Geisterstadt von Goethe und Schiller zu werden.

Um dies zu erreichen, sind wir auf Eure Unterstützung angewiesen. Der Hauskauf und damit die Projektrettung braucht einen großen Rückhalt aus der Bevölkerung. Mit einer Unterschrift gebt Ihr der Hababusch Hausgemeinschaft eine Stimme zur Verwirklichung der Projektidee. Wir sind offen für alle Vorschläge; nehmt Kontakt zu uns auf. Über unsere Mailingliste bleibt Ihr auf dem Stand der Planung sowie weiteren Veranstaltungen, Treffen und Aktionen.

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