Hedonistische Aktionstage

 

MANIFEST der HEDONISTISCHEN AKTIONTAGE

Donnerstag 23. bis Samstag 25.Juni 2016, ab 15.00 Uhr im Hababusch

Die Aktionstage bieten eine Basis für bunte, abenteuerliche Vorträge, Workshops und inspirierende Aktionen zur Veränderung der Welt. Sie sollen Leute zusammenbringen, zum Austausch anregen und Raum für theoretische Diskurse, zukünftige Aktionen und neue Möglichkeiten der Selbstorganisation eröffnen. Die Veranstaltung lebt durch Selbermachen, Mitmachen, Mitmischen und ist offen für eine Bereicherung durch spontane Vorträge, diverse Aktionen und Workshops.

Der Hedonismus wird „nicht als Motor einer dumpfen, materialistischen Spaßgesellschaft, sondern als Chance zur Überwindung des Bestehenden“ gesehen und „will Freude, Lust, Genuss und ein selbst bestimmtes Leben in Freiheit für alle Menschen!“ sowie „fröhliches Miteinander, Anarchie,“…„Sinnlichkeit, Ausschweifung, Freundschaft, Gerechtigkeit, Toleranz, Freiheit, sexuelle Freizügigkeit, Nachhaltigkeit, Friede, freien Zugang zu Information, Kunst, kosmopolitisches Dasein, eine Welt ohne Grenzen und Diskriminierung“.[1]

Die Veranstaltung orientiert sich an den Konzepten der Hedonistischen Internationale, die ein dezentrales Netzwerk aktionsorientierter linker Gruppen und Einzelpersonen bildet. Es besteht seit 2006 und hat mehr als 30 internationale Sektionen. Die Aktionen des Netzwerkes zielen darauf ab, theoretische Fundamente zu diskutieren, neue Aktionsformen auszuprobieren, gesellschaftliche Konflikte zu erörtern und alternative Konzepte politischer Intervention zu debattieren.

Donnerstag und Freitag finden Aktionen im und um das Hababusch statt, oder wo auch immer die Referierenden  Interessierte hinführen wollen. Am Samstag könnte es durch das Vorrangegangene solidarische Beiträge zum CSD geben und im Besuch des Sommerfests des Wildwuchs e.V.  in Weimar und einer abschließenden Party gipfeln.

DO WHAT YOU LIKE; NOT WHAT YOU MUST!

 

AUFRUF ZUR AKTION

Wer mitmachen, einen Beitrag, Vortrag oder Workshop anbieten möchte, kann sich unter hababusch@posteo.de melden, kündigt sich spontan vor Ort an oder packt einfach mit an, wenn es etwas zu tun gibt. Sagt es weiter und ladet Freund*innen ein, ihre Themen zu teilen. Auch Kurzentschlossene sind eingeladen durch spontane Vorträge, diverse Aktionen und Workshops die Veranstaltung zu bereichern. Die Veranstaltung lebt durch Selbermachen, Mitmachen, Mitmischen, weshalb Alle, die an den Aktionen teilnehmen gleichzeitig auch das Geschehen bestimmen und gleichermaßen dafür verantwortlich sind.

NACH WAS WIRD JETZT GESUCHT?

Vorträge, Aktionen und Workshops zu:

  • sozialen Kämpfen in Theorie und Praxis
  • spannenden wissenschaftlichen Themen und Technik
  • über Theorie, Praxis und Geschichte des Hedonismus
  • internationale Aktivist*innen, die über politische Auseinandersetzungen in ihren         Ländern Wissen vermitteln wollen
  • Kongressbeiträge, die unsere Welt diverser machen und Wege aufzeigen, wie              Diskriminierungen bekämpft werden können
  • Theorie und Praxis rund um das Thema „Ziviler Ungehorsam“
  • Attraktionen, wie Hinterhofschwitzhüttenlesungen (100 Grad, 10 Minuten, 1 Aufguss), sich selbst Steine in den Weg legen bzw Berge raufzurollen, Glitzerduschen, Kontakttanz, Akrobatik, trauriges Cheerleaden, Performances, Konzerte, Kino, Theater, Kabarett
  • als auch Kommunikations-, Spaß- und Medienguerilla-Vorträge und Workshops aller Art
  • und was ihr noch so auf die Beine stellt.

Denkbar wären also Kongressbeiträge über Kapitalismus & Krise, Protestgeschichte, Grundeinkommen, die digitale Grundrechtsbewegung, Kommunikationsguerilla, Recht auf Stadt, Zensur, Gentrification, Genderfragen, Arbeit, Kopftücher, Gemeingüter/Commons/Allmende, Copyright, Gewerkschaftsarbeit – aber auch über soziale Konflikte im In- und Ausland, die jenseits des Mainstreams stattfinden und Beachtung verdienen.

Auch strategischen Themen sollen ihren Platz finden, wie: Ist Hedonismus eine politische Philosophie und wenn ja, was steht dahinter? Wie steht es um die Politisierung der Feierszene? Was ist denn eigentlich die Revolution?

Oder Themen wie Feiern, Veranstaltungstechnik, Lichttechnik, Musikmachen, Anlagen/PA, Drogen & Repression, Safer Use, Underground & Kommerzialialisierung, Party-Dekoration, Flyer machen, Weblabels & dem ganzen wunderbaren Drumherum.

Wir wollen auch Workshops anbieten, wie wir das Leben, jetzt und hier schon bunter, schöner, gesünder, gestalten können. Denkbar sind auch Yoga- oder Streetart-Workshops, Aneignung von öffentlichem RaumRave-Sport oder Weinverkostungen.


[1]  Quelle: Manifest der Hedonistischen Internationalen

siehe auch: http://www.hedonist-international.org/?q=en/manifest

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